Seidel stellt Weichen für Digitalisierung

Die Seidel Stahlrohr GmbH – Spezialist für die Herstellung von Zylinderrohren, verchromte Kolbenstangen/Rohre, DOM Rohre, HPZ und HPK Rohre – setzt bei der Digitalisierung (seiner Geschäftsprozesse) auf die Bielefelder ERP-Stahlhandelslösung KI/STEEL.

Kunde

Seidel Stahlrohr GmbH

 

Auf 6.500 m² Lager- und Produktionsfläche werden DOM-Rohre sowie nahtlose, kaltgezogene Rohre in verschiedensten Stahlsorten gelagert und bearbeitet. Hierbei richtet Seidel Stahlrohr sein Augenmerk auf die Kundenzufriedenheit, die Verarbeitung bester Qualität und zuverlässige Lieferanten. „In Europa sind wir der einzige Anbieter, der Schälen, Rollieren und Rohrkomponenten nach Zeichnung in Großserienproduktion am eigenen Standort fertigen kann.“, berichtet Tim Seidel, Geschäftsführer des Monheimer Familien-Unternehmens. Seit über 30 Jahren arbeitet Seidel Stahlrohr erfolgreich mit den weltweit führenden Rohrherstellern zusammen. Die Unabhängigkeit bei der Auswahl der Rohrhersteller stärkt dabei nachhaltig die Wettbewerbsposition des Unternehmens bei Qualität, Preis und Lieferzeit.

Zur Stärkung seiner Wettbewerbsposition hat Seidel Stahlrohr bereits 2016 in ein Hochleistungskreissäge-Zentrum für die Rohrbearbeitung investiert. Die neue Maschine fertigt vollautomatisiert Komponenten mit verketteter Rohrendenbearbeitung nach Zeichnung (einschließlich Querbohrungen nach Kundenwunsch für die Her­stellung von Bauteilen mit einem Durchmesser von 30 bis 155 mm und Längen von 30 bis 3.000 mm). Weiterhin wurde jüngst eine CNC-gesteuerte Drehbank in Betrieb genommen.


Herausforderung

Um diese Entwicklung auch mit integrierten Geschäftsprozessen begleiten zu können, wurde zudem in den vergangenen zwei Jahren v.a. auch in die Digitalisierung investiert. Mitte 2015 entschied sich Seidel Stahlrohr für die ERP-Branchenlösung KI/STEEL der Bielefelder KI Systemgefährten. Diese wurde speziell für Stahlhändler und Stahl-Service-Center entwickelt.

„Mit der Einführung von KI/STEEL haben wir eine solide Basis für unsere Digitalisierungsstrategie geschaffen!“ erklärt Rudolf Seidel, Geschäftsführer von Seidel Stahlrohr. Vor allem die tiefe Integration von Materialwirtschaft und Rechnungswesen begeistern den Seniorchef. „Alle Geschäftsvorfälle sind jederzeit transparent und nachvollziehbar, vom Vertriebsauftrag über die Rechnung bis hin zu den wertverändernden Materialbuchungen in der Finanzbuchhaltung.“. Obwohl auch die Ablösung der bestehenden Finanzbuchhaltung zunächst nicht geplant war, haben die Vorteile eines integrierten Systems einfach überzeugt. Ausgangs- und Eingangsrechnungen werden aus der Warenwirtschaft automatisiert an die Finanzbuchhaltung übergeben und verbucht. Durch die Funktion der automatischen Bankbuchungen werden aus den Kontoumsätzen automatische Sachkontenbuchungen erstellt oder offene Forderungen ausgeglichen.

»Die Zusammenarbeit mit den KI Systemgefährten ist sehr partnerschaftlich und auf Augenhöhe. Die Professionalität und Expertise der Berater hat uns einen problemlosen Umstieg auf KI/STEEL ermöglicht. «

Seidel Stahlrohr GmbH Patrick Debus
Leiter Strategische Planung/ Projektleiter

Lösung

Die tiefe Integration entlastet nicht nur die Buchhaltung, sondern führt auch in allen anderen Bereichen zu Effizienzvorteilen. Der Vertrieb ist (weitestgehend) papierlos geworden. KI/STEEL zeigt nicht nur die Lagerbestände einzelner Längen, sondern auch alle im Zulauf befindlichen Beschaffungen inkl. Reservierungen an. Durch diese hohe Transparenz ist der Vertrieb jederzeit in der Lage verbindliche Auskünfte zu geben. „KI/STEEL bietet mir mit seinen übersichtlichen Cockpits jederzeit den Überblick, den ich für meine tägliche Arbeit benötige.“ so Marc Wunder, Vertrieb und Einkauf. „Sehr begeistert bin ich von der Einfachheit der Neuanlage spezifischer Fixlängen direkt aus einem Vertriebsauftrag. KI/STEEL verwaltet Fix- sowie auch Restlängen automatisch inkl. veränderter Artikelbeschreibung und passendem Matchcode. Das spart viel Zeit im Tagesgeschäft!“.

Durch die flexiblen Ausgabemöglichkeiten von KI/STEEL erzeugt Seidel Stahlrohr kundenindividuelle Etiketten und Lieferpapiere, z.B. mit kundeneigenen Artikelnummern und Barcodes. Derzeit arbeitet das Team um Patrick Debus an der Einführung der Mobilen Datenerfassung (MDE) sowie der Betriebsdatenerfassung (BDE). „Es wird immer wichtiger, über den reinen Handel hinaus Mehrwerte für die Kunden zu schaffen“ so Patrick Debus „und genau hier erwarten wir durch die Aktualität und Transparenz von Rüst-, Ausfall- und Bearbeitungszeiten sowie entsprechende Kennzahlen eine bessere Planung und im weiteren eine erheblich Produktivitätssteigerung“.

Die erfolgreiche Umsetzung der Einführung von KI/STEEL ist aber nicht ausschließlich der ausgefeilten Branchenlösung geschuldet, sondern zu großen Teilen auch einem gut funktionierenden Projektteam. „Die Zusammenarbeit mit den KI Systemgefährten ist sehr partnerschaftlich und auf Augenhöhe.“ blickt Patrick Debus, Leiter Strategische Planung und Projektleiter für die ERP-Einführung, zurück. „Die Professionalität und Expertise der Berater hat uns einen problemlosen Umstieg auf KI/STEEL ermöglicht.“.


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